Aktuelles


ILE-Region Börde Oste-Wörpe in die Städtebauförderung aufgenommen

Der demographische Wandel hat die Region Börde Oste-Wörpe bereits in einigen Kommunen erreicht: Bevölkerungsrückgang, Überalterung und Abwanderung sind seine Erscheinungsformen. Da diese Folgen auch in vielen anderen Kommunen vorkommen, stellt das Land Niedersachsen Finanzhilfen für die Planung und Umsetzung investiver Maßnahmen zur Sicherung und Entwicklung der Stadt- und Ortskerne mit ihrer infrastrukturellen Daseinsvorsorge zur Verfügung. Voraussetzung, um von den Finanzhilfen zu profitieren, ist die Teilnahme an dem Städtebauförderungsprogramm „Lebendige Zentren – Erhalt und Entwicklung der Stadt- und Ortskerne".

 

 

 

Die Samtgemeinden Zeven, Tarmstedt, Selsingen und Sittensen haben die auf sie zukommenden Probleme frühzeitig erkannt und sich zum gemeinsamen Ziel gesetzt, die Wohn-, Lebens- und Umweltqualität in ihren Gemeinden langfristig zu sichern. Dazu zählen auch der Abbau bzw. die Verhinderung städtebaulicher Miss- und Leerstände.

 

 

 

Grundlage für die Programmteilnahme und Akquirierung von Fördermitteln ist die Erarbeitung eines integrierten Entwicklungs- und Handlungskonzeptes, das möglichst kurzfristig erstellt werden soll. Daran sollen auch die Bürgerinnen und Bürger sowie die Gemeinden mitarbeiten. Maßnahmen können mit bis zu 66 % gefördert werden, insbesondere in den Kernorten.

 

Gemeinde Heeslingen erhält Förderbescheid

Fotoquelle: T. Kratzmann, Zevener Zeitung
Fotoquelle: T. Kratzmann, Zevener Zeitung

Die Gemeinde Heeslingen erhält einen Förderzuschuss zur Umgestaltung des "Heeslinger Hauses". Das ortsbildprägende Gebäude hat eine lange Geschichte. Anfang der 50er Jahre zog zunächst die Bezirkssportschule in das Gebäude ein. Als die Bezirkssportschule in den 60er Jahren nach Scheeßel verlegt wurde, fand der Kindergarten dort ein neues Zuhause.  Nachdem der Kindergarten 2011 ausgezogen war, wurde das Gebäude zwischenzeitlich auch als Flüchtlingsunterkunft genutzt.

 

Zukünftig soll es allen Heeslinger Bürgerinnen und Bürgern als Treffpunkt für verschiedene Aktivitäten wie z.B. kleinere und größere Veranstaltungen, regelmäßige Treffen und ähnliches zur Verfügung stehen. Insbesondere für die Jugend und die Senioren fehlen bisher geeignete Räumlichkeiten. Die EU fördert das Vorhaben im Rahmen der ländlichen Entwicklung mit rund 235.000.- €. Herr Dierken vom Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg, Geschäftsstelle Verden, freute sich den positiven Förderbescheid an den Gemeindedirektor Henning Fricke und den Bürgermeister Gerhard Holsten (Bildmitte) überreichen zu können.