Themenschwerpunkt Tourismus und Naherholung

  • Entwicklung von Tourismus und Naherholung
    Zum Bereich Entwicklung von Tourismus und Naherholung wurde im Februar 2009 ein gemeinsames Gespräch mit der TouROW, den Verkehrsvereinen, den Samtgemeinden und den ILEK-Projektgruppensprecherinnen und -sprechern Tourismus geführt.

Projekt „Wandern im Landkreis Rotenburg (Wümme)“

Für das Projekt „Wandern im Landkreis Rotenburg (Wümme)“ des Touristikverbandes Landkreis Rotenburg (Wümme) e.V. (TouROW)  wurde in Kooperation mit den benachbarten LEADER-Regionen GesundRegion Wümme-Wieste Niederung, Hohe Heide und Mooerexpress-Stader Geest die Antragstellung bei der zuständigen Bewilligungsbehörde, dem Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Niedersachsen (LGLN), vorbereitet.

Touristische Entwicklung der Region Börde Oste-Wörpe voranbringen (18.02.2009)

Die vier Samtgemeindebürgermeister aus Selsingen, Sittensen, Tarmstedt und Zeven haben in einem gemeinsamen Sondierungsgespräch „Tourismus und Naherholung“ mit dem Touristikverband Landkreis Rotenburg (Wümme) e.V. (TouROW), den Verkehrsvereinen und den ILEK-Projektgruppensprecherinnen und –sprechern, den Arbeitsplan für das Regionalmanagement Börde Oste-Wörpe festgelegt: Attraktive Radwegebegleitinfrastruktur und Themenrouten schaffen, Mühlenstruktur verbessern, Naturverträgliches Wasserwandern auf der Oste gestalten, Machbarkeitstudie „Skater-Region“ erstellen
Das jüngste Treffen im Rathaus in Zeven wurde vom Regionalmanagement Börde Oste-Wörpe initiiert. Ziel des Treffens war es, die Fortschritte der im Rahmen des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzeptes (ILEK) Börde Oste-Wörpe entwickelten Themen und Projektansätze zu diskutieren und festzulegen, welche Themen im Rahmen des Regionalmanagements als erstes weiter begleitet werden sollen.
„Das Thema Radfahren hat für die Region eine herausragende Bedeutung“, so der Geschäftsführer der TouROW Udo Fischer. „Die Attraktivität der regional und überregional bekannten Strecken wie z.B. Radfernweg Hamburg Bremen, Vom Teufelsmoor zum Wattenmeer und der zahlreichen Themenrouten muss zukünftig noch gestärkt werden. Mit der Einrichtung der 11 stationären Melkhüs im Landkreis Rotenburg ist im letzten Jahr bereits ein wichtiger Baustein umgesetzt worden.“ Alle Beteiligten sind sich einig: „Entlang der Strecken sollen Rastplätze als wahrhafte „Erlebnis-Orte“ geschaffen werden, die zu einem Aufenthalt einladen und Touristen, wie Naherholungssuchende begeistern.“ Die Gruppe verständigte sich darauf, als nächsten Schritt an der Gestaltung von einheitlichen Rast- und Schutzhütten entlang der Radwege zu arbeiten und damit der Region Börde Oste-Wörpe ein einheitliches „Gesicht“ zu geben. Außerdem bekräftigten die Vertreterinnen und Vertreter der Verkehrsvereine, sich über die Gemeindegrenzen hinweg besser kennenlernen zu wollen. Dabei sollen u. a. die Attraktionen der einzelnen Gemeinden gegenseitig vorgestellt werden und die Basis für eine zukünftig engere Zusammenarbeit gelegt werden.
Udo Fischer betont, dass eine herausragende Qualität - nicht nur im Radtourismus - von größter Bedeutung für den Erfolg der Angebote sei. Daher habe die TouROW bislang 15 Qualitäts-Coaches ausgebildet, die nun helfen können, das Bewusstsein für die Notwendigkeit einer hohen Servicequalität der touristischen Angebote zu schärfen.
In der Region sind zahlreiche Mühlen vorhanden. Diese stellen entlang der Mühlenroute ein besonderes Highlight dar. Allerdings fällt auf, dass die Mühlen häufig nicht authentisch gestaltet und betrieben werden. Die Öffnungszeiten sollen besser koordiniert werden. „Die Radreisenden stehen trotz erfolgreicher Vermarktung und einer gut ausgebauten Fahrradwegebeschilderung bei den angefahrenen Mühlen im Landkreis oft leider vor verschlossenen Türen“, berichtet Udo Fischer. Daher soll erneut über die Gestaltung der Öffnungszeiten nachgedacht werden. Auch in Punkto Attraktivität sind außerdem bauliche Maßnahmen in und an den Mühlen erforderlich, um die Region erfolgreich als Mühlen-Region zu profilieren. Die Verbesserungsvorschläge sollen in einem regionalen Gesamtkonzept zusammengefasst werden, um so bessere Chancen zu haben, an Fördergelder zu kommen. Bettina Honemann vom Regionalmanagement erhielt den Auftrag dazu Gespräche mit dem zuständigen Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege in Lüneburg zu führen.
Der ILEK-Projektvorschlag „Skate-Region Börde Oste-Wörpe“ wurde aufgegriffen. Hierzu soll in einem ersten Schritt eine Machbarkeitsstudie erstellt werden, die herausarbeitet, ob die Region sich als Skaterregion etablieren könnte. Als Vorbild gilt hier, die sehr erfolgreiche Fläming-Skate–Region südlich von Berlin.
„Der Schlüssel zum Erfolg der anvisierten nächsten Schritte im Tourismus in der Region Börde Oste – Wörpe ist ein konsequenter Ausbau der Qualität“, ist das Fazit aller Beteiligten. "Dazu ist eine enge Zusammenarbeit der touristischen Anbieter, der Verkehrsvereine, der TouROW und des Regionalmanagements erforderlich“.

Protokoll zum Sondierungsgespräch Tourismus
090218_Protokoll-Sondierungsgespräch-Tou
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